Fatburner


Träumen Sie auch manchmal davon: Schlemmen was das Zeug hält und dann einfach ein paar Kapseln schlucken oder eine bestimmte Obstsorte essen und schon schmilzt das ganze Fett an Bauch und Hüften dahin? Gibt es Sie wirklich, diese „magischen“ Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die uns trotz Ernährungssünden schlank machen? Oder ist das alles nur Wunschdenken von Naschkatzen und ausgeklügelte Taktik von Produktfirmen? Nehmen wir mal unter die Lupe, was so alles als angeblicher Fatburner angepriesen wird:

  • L-Carnitin: Kommt außer als Nahrungsergänzungsmittel auch natürlicherweise im Organismus und in tierischen Lebensmitteln vor. Hilft aber nur, wenn man gleichzeitig auch viel Sport treibt. Um den Geldbeutel zu schonen, könnte man sich einfach gesund und fettarm ernähren und sich viel bewegen.
  • Chitosan: Ist ein aus Krabbenschale gewonnener Ballaststoff, der im Magen aufquillt und das verzehrte Fett angeblich an der Aufnahme in den Körper hindert. Sehr teuer und außerdem ist die Einnahme laut deutscher Ärzte nicht empfehlenswert.
  • Pyruvat: Kommt natürlicherweise im Körper und in Nahrungsmitteln (z.B. Vollkornbrot und Hülsenfrüchten) vor de.wikipedia.org. Fettarm muss man sich trotz zusätzlicher Pyruvateinnahme ernähren, also warum dann das Geld unnötig ausgeben?
  • Linolsäure: Ist eine lebensnotwendige, mehrfach ungesättigte Fettsäure, die in Pflanzenölen (z.B. Sonnenblumenöl) vorkommt und wahrscheinlich den Cholesterinspiegel senken kann. Also bevorzugen Sie pflanzliche Öle in Ihrer Ernährung. Doch aufgepasst, auch hier macht ein hoher Verzehr dick.
  • Glukagon: Wird im Körper freigesetzt, um den Insulinspiegel aufrecht zu erhalten. Dabei wird Fett aus den Fettzellen des Körpers freigesetzt. Für diesen Vorgang muss eine ausreichende Eiweißaufnahme (z.B. aus Milch- und Vollkornprodukten) gewährleistet sein.
  • Artischocke: Wirkt verdauungsfördernd und verbrennt angeblich Fett durch seine Bitterstoffe de.wikipedia.org. Greifen Sie aber lieber ab und zu zu dem richtigen Gemüse, als viel Geld für Pillen auszugeben.
  • Reis: Entwässert den Körper, ist aber kein Fettverbrenner!
  • Zitronensaft: Soll vor dem Schlafengehen verzehrt angeblich die Fettverbrennung über Nacht anregen. Purer Zitronensaft ist aber nicht gut für die Zähne, da die Säure den Zahnschmelz angreift. Also auf keinen Fall hinterher die Zähne putzen. Lieber ein bisschen Zitronensaft im Laufe des Tages trinken.
  • Geflügelfleisch: Soll durch das darin enthaltene Vitamin B ein guter Fettverbrenner sein https://de.wikipedia.org/wiki/Krebsdi%C3%A4t.
  • Äpfel: der darin enthaltene Ballaststoff Pektin transportiert das verzehrte Fett schneller aus dem Darm, kann aber kein Fett verbrennen.

Die Liste geht noch weiter mit Nahrungsmitteln, die angeblich das Fett verbrennen können: Scharfe Gewürze (z.B. Chili), Peperoni, heißes Wasser, Vollkorngetreideprodukte, Fenchel, Fisch, Sauerkraut, Milchprodukte, Ananas, Hülsenfrüchte, Kartoffeln,……

Sport, Sport, Sport: der einzige wirklich wirksame Fatburner

Wenn es also wirklich ein Geheimnis zum Fettverbrennen gibt, dann ist es wohl, dass die meisten hier genannten „Fatburner“ als Inhaltsstoffe in ganz normalen Lebensmitteln vorkommen oder selbst ganz natürliche Nahrungsmittel sind. Es lohnt sich also nicht, Unsummen für Nahrungsergänzungsmittel auszugeben, deren Wirkung nicht eindeutig bewiesen ist.

Der beste Fatburner ist folglich: Ernähren Sie sich ausgewogen und vor allem abwechslungsreich mit täglich viel Obst und Gemüse, ab und zu Fleisch und Fisch und bewegen Sie sich regelmäßig! Dann haben Sie Fatburner in Massen auf ganz natürlichem Wege aufgenommen und brauchen sich nach einer kleinen „Sünde“ keine Sorgen mehr zu machen! Dann haben Sie Fatburner in Massen auf ganz natürlichem Wege aufgenommen und brauchen sich nach einer kleinen „Sünde“ keine Sorgen mehr zu machen

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