Pickel / Akne durch die falsche Ernährung?


Hat die Ernährung einen Einfluss auf Akne- / Pickel- Entstehung?

Es gibt zwar noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Ernährung tatsächlich in Verbindung mit Akne bzw. Pickeln steht, doch schauen wir uns doch einmal die Zahlen einer Studie an vom „Department of Health“ aus Taiwan. Wo die Akne-Rate mit dem BMI (Body-Mass-Index) an 3,274 Kindern im Alter von 6 – 11 Jahren verglichen wurde:

  • BMI < 18.5 = 14,7% der Jugendlichen hatten Akne.
  • 24.9 > BMI > 18.6 = 33,2% der Jugendlichen hatten Akne.
  • BMI > 25.0 = 34,3% der Jugendlichen hatten Akne.

Es sind hier allerdings auch noch deutliche Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen vorhanden, so litten in der „BMI > 25.0 – Gruppe“ über 70% der Mädchen an Akne. Also, auch wenn es noch keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass die Ernährung mit der Entstehung von Akne / Pickeln zusammenhängt, so zeigen die obigen zahlen doch ganz klar das Gegenteil!

Was kann man gegen Akne bzw. Pickel aus Sicht der Ernährung unternehmen?

Als erstes sei gesagt: Es gibt selbstverständlich viele Wege um Akne bzw. Pickel zu bekämpfen, wir werden uns hier allerdings nur mit der Ernährung an sich beschäftigen. Wer Informationen zu Cremes, Mitteln etc. haben möchte muss sich hier leider auf anderen Seiten informieren wie beispielsweise auf Akne-Blog.de oder einfach Google direkt befragen.

  • Doch, zur Ernährung:

Die Theorie ist einfach, ein hoher Blutzuckerspiegel erhöht die Insulinproduktion. Dieser Prozess wirkt allerdings gleichzeitig auf gewisse Hormone welche wiederum für die für die Fettproduktion der Haut zuständig sind und somit auch die Verursacher von verstopften Poren bzw. Pickel oder Akne sind. Das Ziel theoretische Ziel (Vorsicht, es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass etwas an der Theorie dran ist) lautet also: Den Blutzuckerspiegel möglichst gering halten um den oben genannten Vorgang gar nicht erst in gang zu setzen. Hierzu sollte man möglichst auf Nahrung wie Milch, Chips, Zucker, öl- und säurereiche- Nahrungsmittel verzichten.

Eine einfache Möglichkeit um herauszufinden ob Nahrungsmittel gut oder schlecht sind bietet hier der Glykämische Index, welcher die Nahrungsmittel nach einem sogenannten „GI“ sortiert. GI > 70 schlecht, GI < 50 gut. Eine Tabelle mit GI-Angaben zu Nahrungsmitteln findet man auf der verlinkten Seite bzw. hier.

Die Ernährungsakne

Eine weitere Möglichkeit kann allerdings auch darin bestehen, dass man nur auf ein bestimmtes Nahrungsmittel empfindlich reagiert. Da es allerdings bei jedem versuch mehrere Wochen dauert bis man Erfolge sehen kann, ist eher zur obigen Methode zu raten anstatt einzelne Nahrungsmittel weg zu lassen. Mit obiger Methode muss man zwar auf mehrere Nahrungsmittel auf einmal verzichten, doch meist handelt es sich dann bei einer Ernährungsakne um ein Lebensmittel welches man laut dem Glykämischen Index nicht konsumieren sollte. Es wird sich, sofern es mit der Ernährung zusammenhängt in jedem Fall ein Erfolg einstellen und dann kann man ggf. weitere Selbstversuche starten indem man mal hier oder da ein neues Nahrungsmittel zu der „Erlaubten-Liste“ hinzufügt.

Es es wirklich Akne?

Sollte allerdings alles nicht helfen, dann ist allerdings ein Gang zum Hautarzt anzuraten, so können auch Pickel- / Akne- Ähnliche Hautreaktionen auftreten beispielsweise bei einer Allergie oder Dermatitis.

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